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„Digitale Brutstätten“: Agiles Marketing als Initiator und Treiber digitaler Geschäftsmodelle

25.10.2018, 13:30 bis 18:00 Uhr

Gastgeber: die firma . experience design GmbH
Veranstaltungsort: Startwerk, Wiesbaden

Die digitale Transformation wird häufig als technische Revolution missverstanden. Wichtiger jedoch ist ihr Einfluss auf das Verhalten von uns Menschen. Mit zunehmendem Vernetzungsgrad ändern sich unsere Kommunikationsformen und damit auch die Art und Weise der Zusammenarbeit. Auch traditionsreiche Unternehmen benötigen veränderte Strukturen und Denkmodelle, um mit digitalen Produkten und Services die Zukunft zu erobern. Was kann man also von agilen Startups lernen? Wie wird man eine vernetzte Organisation? Und wie kann der Innovationsprozess neu und vor allem bedürfnisgerecht gedacht werden?

Weitere Informationen zum Event finden Sie HIER und in der Agenda.

Für Mitglieder des bvik ist die Teilnahme kostenlos, von Nicht-Mitgliedern erhebt der bvik einen Kostenbeitrag in Höhe von 250,- EUR zzgl. MwSt.

Bitte beachten Sie: Die Teilnehmerzahl ist begrenzt (pro Unternehmen max. 2 Teilnehmer) und die Plätze werden nach Eingang der Anmeldung vergeben.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

Änderungen des Ablaufs sind vorbehalten.

Mit der Teilnahme an der o.g. Veranstaltung erkennen Sie die Teilnahmebedingungen zur Nutzung personenbezogener Daten und zur Nutzung von Foto- und Videoaufnahmen an. Mehr Infos anzeigen…

Teilnahmebedingungen einer bvik-Veranstaltung:

  • Ich stimme der Erhebung und Verarbeitung meiner für die Anmeldung, Durchführung und Nachbereitung durch den bvik erhobenen personenbezogenen Daten zu. Meine Kontaktdaten werden nicht an Dritte weitergegeben.
  • Ich bin mir bewusst, dass auf der Veranstaltung Foto- und Videoaufnahmen zur Nutzung auf der bvik-Webseite sowie auf allen weiteren Kanälen des Verbandes sowohl in Print als auch Online erstellt werden. Ich stimme der unentgeltlichen Nutzung zu, kann meine Einwilligung vor Ort aber widerrufen. Sofern Mitarbeiter des bvik darüber explizit in Kenntnis gesetzt wurden, werden sie dies bei ihren Aufnahmen selbstverständlich berücksichtigen.

Diese spannende Agenda wartet bei diesem Workshop auf Sie.

Theorieteil: Neues Denken für neue Geschäfte

Möchten Sie wissen, wie es sich anfühlt in einem Startup zu arbeiten? Vielleicht möchten Sie auch ein paar Methoden kennenlernen, mit denen Startups erfolgreich ihre Geschäftsmodelle und Produkte entwickeln? Und wollen Sie wirklich verstehen, wie digitales Denken und Handeln im Kern funktioniert und welche Voraussetzungen es benötigt? Dann ist dieser Workshop der richtige für Sie:

Die Digitalisierung hat inzwischen nahezu alle Bereiche unseren geschäftlichen Lebens durchdrungen. Kunden wie Mitarbeiter wünschen sich immer mehr digitale Freiheiten und Selbstbestimmung. Neue Geschäftsmodelle sind nicht mehr ohne digitale Kommunikation und Prozesse denkbar. Schlimmer noch: „altehrwürdige“ Geschäftsmodelle und Marktmechanismen werden durch die digitale Plattformökonomie überflügelt. Am Horizont läuten Blockchain-Technologie und künstliche Intelligenz die nächste Stufe der Digitalisierung ein und führen zu weiteren Umwälzungen unseres Lebens und Arbeitens. Die Folgen sind heute noch kaum vorhersehbar.

Wie aber begegnen klassische Industrieunternehmen diesem Wandel und sind sie für den Wettbewerb mit der durchdigitalisierten Denke der Startups gerüstet? Was muss sich ändern, damit sie für die digitale Generation als Arbeitgeber attraktiv bleiben? Welche Instrumente und Methoden helfen dabei erfolgreiche Innovationen für eine digitalisierte Gesellschaft zu entwickeln? Und wie bringt man diese schnellstmöglich an die digitale Frau und den Mann?

Schon diese Fragestellungen machen deutlich, dass herkömmliche Wirtschafts- und Organisationsmodelle an ihre Grenzen gekommen sind und ein radikales Umdenken nötig wird. Vernetztes Arbeiten und Kommunizieren sind Schlüsselqualifikationen für Unternehmen von morgen. Sie müssen in der Organisation entstehen und konsequent gelebt werden.

In unserem Workshop erfahren Sie, wie es sich anfühlt „kollaborativ“ und „agil“ zu arbeiten. Ohne überzogene Silicon Valley-Versprechen - greifbar und umsetzbar:

Impuls: Transformation Quo Vadis – Über die Kunst des digitalen Dialogs.
(Daniel Backhaus, Digital Communication Specialist)

In der digitalen Welt jagt ein Buzzword das nächste und jeder versteht etwas anderes darunter. Doch tragfähige Veränderung benötigt eine gemeinsame Sprache und die Synchronisierung des Wortschatzes. Digitale Innovation hängt wesentlich von einer erfolgreichen Zusammenarbeit ab und damit in erster Linie von Kommunikation.

Daniel Backhaus, einer der gefragtesten Digitalexperten gibt Einblicke in seine Erfahrungswelt mit führenden deutschen Unternehmen und stellt pragmatische Ansätze vor, wie kommunikative Exzellenz zur Grundlage digitaler Geschäftsmodelle wird.

Future Work:
Was macht Acceleratoren-Programme, Inkubator-Einheiten und Co-Working-Spaces erfolgreich? Und was muss sich im Arbeitsumfeld und den Überzeugungen der Unternehmen ändern, um zukunftsfähig zu bleiben?
(Robert Mangelmann, Senior Strategy Consultant)

Immer mehr Studienabgänger möchten mit Gleichgesinnten ein Startup gründen oder als unabhängiger Experte in international vernetzten Teams arbeiten. Sie ziehen Selbstbestimmung und Ideenverwirklichung einer Festanstellung mit gesichertem Gehalt vor. In jeder mittelgroßen Stadt sprießen Co-Working-Spaces und Startup-Programme empor, die dem motivierten Nachwuchs beim Wachsen helfen. Das stellt etablierte Unternehmen im Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte vor neue Herausforderungen.

Robert Mangelmann, digitaler Innovationsexperte mit Konzernerfahrung sowie Mentor in der Startup-Szene, zeigt die vermeintliche Gegensätzlichkeit der beiden Arbeitswelten auf und erläutert, wie Unternehmen die Wirkungsmechanismen des vernetzten Zusammenarbeitens für sich nutzen können.

Startup 101:
Welche Methoden und Werkzeuge setzen Startup-Unternehmen ein, um schnell und erfolgreich den Markt zu erobern? Wie lernt man seine Kunden zu verstehen? Wie nutzt man diese Erkenntnisse für die Markenpositionierung und wie macht man daraus eine gute Geschichte?
(Marco Fischer, Senior Strategy + Brand Consultant)

Gerade Deutschland setzt auf seine technische Kompetenz und seinen international führenden Qualitätsanspruch. Aber die Enttäuschung ist groß, wenn wieder jemand schneller war und Kunden plötzlich einen völlig anderen Lösungsansatz bevorzugen. Deswegen sind Einfachheit und Komfort das Gebot der Stunde und diese entstehen nur durch Empathie für echte Kundenbedürfnisse.

Marco Fischer, Design Thinker und Markenstratege zeigt Ihnen, wie echte Nutzerorientierung gelingen kann und wie man die Erkenntnisse nicht nur für die Entwicklung digitaler Produkte, sondern auch für die Markenpositionierung und das Storytelling des Geschäftsmodells einsetzt.

Praxisteil: Neues Handeln für bessere Ergebnisse
Genug der Theorie – jetzt wollen wir selbst Hand anlegen und Ihnen einige Einblicke in die Vorgehensweisen von Startups vermitteln.

Kunden besser verstehen mit der Jobs-to-be-done-Methode (JTBD)
Wir analysieren gemeinsam einen Kunden für unser potenzielles Geschäftsmodell.
(Matthias Feit, Senior UX Strategy Consultant)

Alles beginnt mit einem grundlegenden Verständnis für spezielle Bedürfnisse der Zielgruppen. Viele Gründer haben zu einem bestimmten Zeitpunkt selbst eine negative Kundenerfahrung gemacht und daraus ihre Idee abgleitet. Es ist also wichtig in den Schuhen des Kunden zu stecken, um nachzuvollziehen, wo der Schuh drückt. Aber wie macht man das? Die „Jobs-to-be-done-Methode“ ist ein strukturierter Ansatz, der dabei hilft, die Erlebniswelt der Kunden nachzuvollziehen und dabei auf erstaunliche Erkenntnisse zu stoßen. Ein cleverer Weg zu wahrer Empathie!

Geschäftsmodelle skizzieren mit dem Business Model Canvas
Erprobung der Methode anhand eines fiktiven Beispiels.
(Robert Mangelmann, Senior Strategy Consultant)

Vorhang auf zur „Höhle der Löwen“: Ein gute Idee, die den Nerv der Kunden trifft ist wichtig, aber noch lange nicht alles. Von der Idee bis zum Geschäftsmodell warten noch einige Hürden, die schnell das Aus bedeuten können. Der „Business Model Canvas“ hilft diese Hürden zu überwinden, indem er den Kontext, das Beziehungsgefüge und die Rahmenbedingungen hinterfragt. Und dabei auch schon die ersten Kommunikationsargumente aufzeigt: Was macht das Geschäftsmodell so besonders? Wofür sind die Kunden bereit zu zahlen? Und lässt sich das Ganze überhaupt realisieren?

Mit Design Sprints schnell zum Prototypen
In Gruppenarbeit werden erste Ansätze für das ausgewählte digitale Produkt getestet.
(alle Experten)

Wer nicht schnell genug ist, verliert in der digitalen Welt. Frei nach dem Motto „Gefahr erkannt – Gefahr gebannt“ versuchen Startups so früh wie möglich Feedback von den Kunden zu bekommen. Hierzu werden sogenannte „Minimum Viable Products (MVP´s) entwickelt, die nur den Kern der Geschäftsidee enthalten und alle zusätzlichen Features zunächst beiseitelassen. Auch im Design Thinking erfolgt die Problemdefinition und -lösung in iterativen Schritten. Prototypen spielen dabei immer wieder eine entscheidende Rolle. Wir stellen die Methode „Design Sprints“ vor und entwickeln erste Papierprototypen unseres digitalen Service.

In Anschluss laden wir zu einem inspirierenden Ausklang und Networking ein.