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Machen Sie von sich reden: Identitätsaufbau über Markensprache national wie international

17.11.2016

Veranstaltungsort: Endmark Agenturhaus, Köln

Über Sprache identifizieren und erkennen wir, wer spricht. Und wir bekommen einen ersten Eindruck, inwiefern der Absender, also die Marke, zu uns passt, ob wir sie mögen, ob wir ihr vertrauen, ob wir mehr über sie wissen möchten. Sprache vermittelt Markenpersönlichkeit, Markencharakter, Markenvertrauen. Wenn Sie einen Markennahmen ändern, dann stirbt die Marke!

Das Referenten-Trio von ENDMARK – Dr. Bernd Samland, Christine Stark und Biriz Ergin zeigten den Teilnehmern in Praxis und Theorie auf, dass auch das erste Gebot bei der Wahl eines Markennamens ist: Unterscheide dich! Neben den relevanten Positionierungen einer Marke spielt die präzise Formulierung des sprachlichen Markenkerns eine Rolle. Zudem erfordert ein Markenportfolio Wiedererkennbarkeit durch Struktur. Die Planung einer Unternehmensmarke oder eines neuen Produktsegments unterliegt strategischen und zukunftsorientierten Anforderungen, denn nichts sorgt kundenseitig für mehr Verwirrung als ein nicht strukturiertes Markensystem. Durch sprachliche Guidelines können Marken stringent benannt und somit dem Positionierungs- und Wirkungsprofil angepasst werden.

Eine Marke ist weit mehr als ein Name

Der interaktive Workshop zeigte den Teilnehmern Chancen und Möglichkeiten einer Markensprache auf. Ist die Markensprache als Teil der Corporate Identity nur ein Zusammenspiel einzelner Namen und Worte und bietet sie tatsächlich Alleinstellung?

Während des interessanten Nachmittags erhielten die Teilnehmer viele neue Impulse für die eigene Praxis und konnten sich durch aktives Mitarbeiten einbringen. Es wurde eine verbale Positionierung erarbeitet, die nicht nur innovativ, sondern genau auf den Inhalt, die Facette gesetzt wurde. Christine Stark mahnte: „Bleiben Sie bei einer klaren, konsistenten Markenbotschaft und vermeiden Sie vor allem den Punkt der Willkür.“ Den B2B-Marketern wurde aufgezeigt, dass es wichtig ist, die richtige Frage zu stellen um den Markennamen mit einem individuell darauf zugeschneiderten Sprachprofil in ein konsistentes Ambiente von Schlüsselbegriffen und letztendlich der Corporate Language authentisch einzubinden.

Genau diesen interaktiven Charakter des Event-Tools lobt Jens Fleischer, bvik-Vorstand und Geschäftsleiter Strategie & Beratung der medienformer GmbH: „Unsere Workshops bieten für B2B-Marketingtreibende aufgrund des konkreten Praxisbezugs einen großen Mehrwert. Das Format zeichnet sich bewusst durch seinen „hands-on“-Charakter aus, bei dem die Teilnehmer aktiv mitarbeiten und Dinge ausprobieren. In Gruppenarbeiten lassen sich Inhalte oft besser erarbeiten als durch reine Vorträge. Die bvik-Workshops sind insbesondere für operativ tätige Mitarbeiter aus den Unternehmen und Agenturen gedacht und sehr beliebt.“