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SUMMARY:Quo vadis Messe? Mehr Realität durch virtuelle Welten im B2B
DESCRIPTION:Die Digitalisierung ist überall. Auch die Messe- und Eventbranche erlebt dadurch einen immensen Umbruch. Die analoge Welt der Messe verschmilzt immer mehr mit digitalen Komponenten und kreiert dadurch innovative Event-Erlebnisse. Dies zahlt im Endeffekt als Mehrwert auf das „Konto“ Kunde ein. Hierbei stillt der Aussteller durch verschiedene\, aufeinander abgestimmte Tools den Wissensdurst der Messebesucher und verlängert das Marketing-Erlebnis des Face-To-Face Momentums über digitale Kanäle. Der bvik-Event bei der NürnbergMesse GmbH präsentierte in Key-Notes und Praxis-Cases interessante Insights zu diesem Spannungsfeld. \nQuo vadis Messe? Im Spannungsfeld zwischen Live-Erlebnis und virtuellem Raum \nDigitale Technologien haben das Bild der Messe deutlich verändert. Aussteller setzen heute vermehrt auf Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR)\, um ihre Produkte zu präsentieren und komplexe Sachverhalte für Messebesucher begreifbar zu machen. Welche konkreten Anwendungsfelder es gibt und wie sich die Bedeutung der Messe als Marketinginstrument durch die Digitalisierung verändern wird\, diskutierten auf einer bvik-Veranstaltung in Nürnberg rund 60 Marketingexperten aus B2B-Unternehmen und Agenturen. \nEin analoges Instrument in einer digitalen Welt\n„Die zwischenmenschliche Kommunikation ist durch digitale Technologien nicht zu ersetzen“\, machte Dr. Peter Neven\, Hauptgeschäftsführer des AUMA (Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V.)\, gleich zu Beginn der Veranstaltung in seiner Keynote deutlich. Gerade im B2B-Bereich haben Interessenten ein großes Bedürfnis\, Produkte real zu erleben und mit Menschen ins Gespräch zu kommen\, um zu beurteilen\, ob die Vertrauensbasis für eine langfristige Zusammenarbeit gegeben ist. Messen sind dafür die ideale Plattform\, weshalb sie für B2B-Unternehmen auch im digitalen Zeitalter noch immer das wichtigste Marketing- und Vertriebsinstrument sind. Das belegen sowohl die aktuelle AUMA Trendstudie als auch die bvik-Studie „B2B-Marketing-Budgets“. Rund 50 Prozent ihres Kommunikationsetats geben Aussteller laut AUMA durchschnittlich für Messebeteiligungen aus. Dabei sehen 99 Prozent der Aussteller den persönlichen Kontakt auf der Messe als größten Vorteil gegenüber digitalen Formaten. Neven ist daher überzeugt: „Auch in Zukunft werden sich die Menschen am Messestand treffen.“ \nClaus Rättich\, Mitglied der Geschäftsleitung bei der NürnbergMesse GmbH\, ergänzte\, dass es bei der digitalen Transformation im Messebereich darum gehe\, die Prozesse der Messeorganisation und die Angebote für die Aussteller zu digitalisieren – nicht das Produkt Messe selbst. Die Messeveranstalter sind hier gefordert\, nach Wegen zu suchen\, um die reale Welt mit digitalen Kanälen zu verzahnen. Auch Rättich geht aber davon aus\, dass das „multisensorische\, mehrdimensionale Produkt- und Markenerlebnis“ noch für eine ganze Weile der USP der Messe bleiben wird: „So lange Unternehmen reale Produkte und Dienstleistungen produzieren und so lange Menschen über deren Kauf entscheiden\, so lange wird die Messe als Marketinginstrument auch Bestand haben“\, resümierte Rättich. \nInhalte stehen im Fokus\, nicht Technologien\nAnschließend gewährte die NürnbergMesse den Teilnehmer Einblicke in ihre Erfahrungen mit Virtual-Reality-Anwendungen auf Fachmessen. Dr. Michael Melcher und Corinna Hopfenzitz\, beide im Produkt- und Innovationsmanagement der NürnbergMesse GmbH tätig\, präsentierten in einer Praxis-Session zwei Pilotprojekte\, mit denen sie die Akzeptanz unterschiedlicher VR-Angebote bei Ausstellern und Besuchern getestet hatten. Eine der wichtigsten Erkenntnisse war dabei\, dass nicht die Technologie im Vordergrund stehen sollte: „Ob am Ende VR\, AR oder Mixed Reality eingesetzt wird\, ist nicht entscheidend. Vielmehr geht es darum\, bei den Zielen des Ausstellers anzusetzen\, und einen geeigneten Case zu entwickeln\, um diese zu erreichen“\, so Dr. Melcher. \nDigitale Elemente ergänzen das Live-Erlebnis \nFrank-Dieter Keinath\, Geschäftsführer der bluepool GmbH\, wies darauf hin\, dass B2B immer auch „P2P“ bedeutet: Person-to-Person. Für potenzielle Käufer gehe es darum\, die Menschen hinter den Produkten kennenzulernen. Deshalb würden digitale Kommunikationselemente den Messeauftritt nicht ersetzen können. „You can’t email a handshake“\, zitierte er die Branchenexpertin Uta Goretzky. Gemeinsam mit seinem Kollegen Jan Kolditz\, Senior Account Manager bei bluepool\, gewährte Keinath dann Einblicke in die Konzeption eines Messestands für das Unternehmens MTU. Kern des Konzepts bildete eine AR-Anwendung\, über die Messebesucher virtuell Anbauteile für das Highlight-Exponat erkunden konnten. Die Bilder wurden parallel auf eine LED-Wand übertragen\, so dass – anders als bei Datenbrillen – gleichzeitig mehrere Standbesucher an den präsentierten Inhalten und dem Erlebnis des Anwenders teilhaben konnten. \n„Mit Mixed-Reality-Anwendungen  können Aussteller eine neue Erfahrungsqualität auf dem Messestand bieten. Und sie können Kosten reduzieren\, da Exponate nicht mehr zwingend an den Stand gebracht werden müssen. Aber ein Ersatz für den Messeauftritt sind sie nicht“\, so Keinath. \nZum Abschluss der Veranstaltung entführten Gerhard Preslmayer\, Geschäftsführender Gesellschafter von SPS MARKETING GmbH und Roland Kaiblinger\, Account Executive die Teilnehmer in einen weiteren Praxis-Case. Für den Automobilzulieferer Magna hatten sie eine Anwendung entwickelt\, die in der Verbindung von haptischer und digitaler Welt sowohl auf die Markenbildung einzahlte als auch zur Generierung qualifizierter Leads beitrug. \n  \nMehr zum Thema Messekommunikation im B2B finden Sie in einem aktuellen Whitepaper des bvik. \nBildergalerie: \nno images were found
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SUMMARY:bvik Mitgliederversammlung 2019
DESCRIPTION:SAVE THE DATE!\nAlle bvik-Mitglieder erhalten für die Mitgliederversammlung eine offizielle Einladung inkl. Tagesordnung per Post. Für Ergänzungen oder Rückfragen steht Ihnen die bvik-Geschäftsstelle gerne zur Verfügung. \nWeitere Informationen zum kompletten Ablauf und zur Anmeldung erhalten Sie in Kürze. \nDie Teilnahme ist für Mitglieder natürlich kostenfrei! \nIm Anschluss an die Mitgliederversammlung findet nachmittags eine Veranstaltung unserer Reihe „Mitglieder für Mitglieder“ statt. Weitere Informationen zu „Quo vadis Messe?“ finden Sie HIER.\n \n 
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