B2B-Marketer – ein Job für mich?

Gefragte Persönlichkeitsmerkmale

Was versteht man eigentlich unter B2B-Marketing? Was erwartet mich, wenn ich mich für den Weg in ein B2B-Unternehmen entscheide? Wie muss man „gestrickt“ sein, um seine Stärken und Fähigkeiten in einer B2B-Agentur oder bei einem B2B-Messe-Spezialisten voll zu entfalten?

Das B2B-Persönlichkeitsprofil – eine Annäherung

Was sind meine größten Stärken?

Vor der Frage steht jeder, der sich nach der Schul- und Studienlaufbahn für einen Berufsweg entscheiden muss. Will man sein „Reiseziel“ nicht dem (mehr oder weniger glücklichen) Zufall überlassen, so sollte man sich u.a. intensiv und selbstkritisch mit seinen sog. „Soft Skills“ auseinandersetzen, die in den Anforderungsprofilen der Stellen-Ausschreibungen genannt werden. Bereits während des Studiums ist es sehr ratsam, sich selbst in verschiedenen Praktika zu erproben und dabei herauszufinden, welche Art der Tätigkeit einem wirklich Spaß macht. Nur so können rechtzeitig die Weichen für die weitere fachliche Studienausrichtung, mögliche Zusatzqualifikationen oder geeignete Abschlussarbeiten gestellt werden.

Wichtige Persönlichkeitsmerkmale im B2B-Marketing

Das B2B-Marketing richtet sich im Gegensatz zum B2C- Marketing nicht an Endverbraucher (Business to Consumer), sondern an Firmenkunden (Business to Business). Im Industriemarketing – auch bei kleinen und mittelständischen Betrieben – steckt viel Potenzial zur Selbstverwirklichung. Die Herausforderungen sind riesig und das Feld, das durch die eigenen Stärken bestellt werden kann, ist ein weites.

Folgende Eigenschaften sollte man auf seinem Weg zum B2B-Marketer im persönlichen Reisegepäck haben:

  • Begeisterungsfähigkeit und Lernwillen
  • Interesse an technischen Zusammenhängen
  • Freude an der Kommunikation
  • Blick fürs Wesentliche
  • sprachliches Geschick
  • Kreativität
  • Teamgeist
  • Empathiefähigkeit
  • sicheres Auftreten
  • Organisationstalent
  • gutes Zeitmanagement
  • Aufgeschlossenheit für neue Medien
  • Interesse für andere Länder und Kulturen
  • Fremdsprachenkenntnisse – zumindest gute Englischkenntnisse
  • sehr gute PC-Kenntnisse
  • eine gewisse Stressresistenz

Welche Richtung man schließlich einschlägt, hängt zum Großteil vom eigenen Engagement während des Studiums bzw. der Ausbildung ab. Der Blick über den eigenen Tellerrand gehört als Muss ebenso dazu wie das Knüpfen wichtiger Kontakte und nicht zuletzt das Glück, zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein. Die in Stellenanzeigen oft geforderte Berufserfahrung kann man durch einschlägige Praktika zumindest in Ansätzen bereits nachweisen und ist Mitbewerbern möglicherweise die entscheidende Nasenlänge voraus.