Die Disziplinen PR, Text und Content verändern sich durch generative KI rasant. Kommunikationsprofis können heute schneller recherchieren, Ideen entwickeln, Texte vorbereiten, Inhalte variieren und Prozesse effizienter gestalten. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Qualität, Einordnung und Verantwortung: KI-Ergebnisse müssen geprüft, Quellen bewertet, Markensprache gesichert und sensible Informationen geschützt werden. Dieser Kompaktkurs vermittelt Ihnen in zwei anwendungsorientierten Workshops das nötige Know-how und gibt Ihnen die richtigen Methoden an die Hand, um KI effektiv und markensicher zu nutzen.
Lerninhalte des Kurses:
1. KI verstehen und realistisch einordnen: Sie verstehen, wie generative KI funktioniert, welche Chancen sie für PR, Text und Content bietet und wo ihre Grenzen liegen. Sie lernen, was generative KI und Large Language Models (LLMs) leisten können, welche Einsatzfelder für PR, Unternehmenskommunikation und Content-Marketing besonders relevant sind, welche Risiken durch Halluzinationen, Bias, fehlende Quellen oder ungenaue Ergebnisse entstehen und warum KI-Ergebnisse immer professionell geprüft und eingeordnet werden müssen.
2. Prompting wie ein professionelles Kommunikationsbriefing: Anhand von Praxisbeispielen lernen Sie, KI-Systeme so zu briefen, dass Ergebnisse präziser, konsistenter und markengerechter werden. Sie erfahren, wie ein guter Prompt aufgebaut ist, welche Rolle Ziel, Kontext, Zielgruppe, Tonalität und Format spielen, wie Sie Prompts für typische Kommunikationsaufgaben entwickeln, Ergebnisse iterativ verbessern und Prompting als Teil professioneller Kommunikationsarbeit nutzen.
3. KI in PR- und Content-Prozesse integrieren: KI entfaltet ihren größten Mehrwert nicht durch einzelne Experimente, sondern durch sinnvolle und strategische Integration in bestehende Arbeitsabläufe. Deshalb entwickeln Sie im Kurs konkrete Use Cases aus Ihrem eigenen Kommunikationsalltag und lernen, welche Aufgaben sich für KI-Unterstützung eignen, wo Quick Wins für Ihr Kommunikationsteam entstehen, wie KI Recherche, Themenplanung, Texterstellung und Content-Repurposing unterstützen kann, welche Prozesse weiterhin stark menschlich gesteuert bleiben sollten und wie KI sinnvoll in bestehende Freigabe- und Qualitätsprozesse eingebettet wird. Mögliche Use Cases hierbei sind z. B. Themenrecherche und Agenda Setting, Content-Repurposing, Social-Media-Adaptionen, Medienpitch-Entwicklung, Interviewvorbereitung, Thought-Leadership-Ideen, interne Kommunikation, Redaktionsplanung uvm.
4. Custom GPTs und eigene KI-Assistenten aufbauen: Custom GPTs können wiederkehrende Kommunikationsaufgaben effizienter, konsistenter und markensicherer machen. Im Kurs lernen Sie, was Custom GPTs sind und wofür sie sich eignen, wie Sie einen KI-Assistenten für konkrete Kommunikationsaufgaben konzipieren, wie Sie Tonalität, Aufgabenverständnis und Qualitätskriterien definieren und wo Grenzen und Risiken eigener KI-Assistenten liegen.
5. AI Visibility: KI verändert nicht nur die Erstellung von Inhalten, sondern auch deren Auffindbarkeit. Nutzer*innen suchen zunehmend in KI-gestützten Antwortsystemen. Für Unternehmen stellt sich deshalb die Frage, wie Inhalte künftig sichtbar, verständlich und zitierfähig bleiben? Erfahren Sie in diesem Kompaktkurs, was AI Visibility bedeutet, wie ChatGPT, Perplexity, Google AI Overviews und andere Antwortsysteme die Suche verändern, was das für PR, Content, SEO und Thought Leadership bedeutet, welche Inhalte von KI-Systemen besonders gut verarbeitet werden können und wie Unternehmensinhalte klarer, strukturierter und anschlussfähiger werden.
6. Qualitätssicherung, Governance und Zukunftskompetenzen: Professioneller KI-Einsatz braucht klare Qualitätsroutinen und Verantwortlichkeiten. Deshalb behandelt der Kurs auch die Frage, wie KI verantwortungsvoll und sicher in der Kommunikationsarbeit eingebettet werden kann. Konkret erfahren Sie, wie KI-Ergebnisse geprüft und weiterverarbeitet werden, welche Fact-Checking-Routinen sinnvoll sind, wie Markensprache konsistent bleibt, welche Datenschutz- und Transparenzfragen zu beachten sind, wie Freigabeprozesse gestaltet werden können, welche internen Leitplanken Kommunikationsteams brauchen und welche Zukunftskompetenzen für Kommunikationsprofis im KI-Zeitalter unerlässlich sind.